Osterproteste gegen Irak-Krieg

Mit Kundgebungen in mehreren deutschen Städten hat die Friedensbewegung ihre traditionellen Ostermärsche für dieses Jahr abgeschlossen. Allein in Frankfurt am Main versammelten sich heute noch einmal mehr als 1000 Demonstranten. Kundgebungen gab es auch in Dortmund, Berlin, Nürnberg sowie in der Nähe von München und Freiburg. Der dreitägige Ruhr-Ostermarsch ging mit der Etappe Bochum-Dortmund zu Ende.

Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich über die Osterfeiertage 15.000 bis 20.000 Menschen an den Märschen in rund 70 Städten. Damit folgten weniger dem Aufruf als 2003, trotzdem zeigten sich die Organisatoren zufrieden.

Etwa die Hälfte aller Demonstranten kam am Sonntag zum Protestmarsch gegen den „Bombodrom“ genannten Truppenübungsplatz bei Wittstock im Norden Brandenburgs zusammen. Auch in der Colbitz-Letzinger Heide forderten die Friedensinitiativen, dass die Heide durch ökologische und sinnvolle Arbeitsplätze friedlich und zivil umgestaltet wird.

Bundesweit richtete sich der Protest der Demonstranten gegen den Sozialabbau in Deutschland und gegen den Irak-Krieg. Die Teilnehmer forderten ein rasches Ende der Besatzung und einen baldigen Frieden im Irak sowie freie Wahlen.

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