Von Beginn an in der heißen Phase

In einem Punkt sind sich alle einig: Die Zeit ist knapp. Aber ein Nachteil muß das nicht unbedingt sein, findet der Wahlkampfmanager der CDU: Sonst hat sich das über ein paar Monate hingezogen der Vorwahlkampf, die Mobilisierungsphase und die heiße Phase. Jetzt bleibt es nur bei der heißen Phase.

Bei der SPD müssen die Wahlhelfer 1500 Plakate kleben und 50 000 Wahlprogramme an die Frau und an den Mann bringen. Auch hier heißt es der Wahlkampf ist kurz aber heftig.

In der „Prozentfabrik“, dem Wahlkampfbüro der „Grünen“ ist Handarbeit gefragt. Die Kandidaten selbst helfen mit bei der Endfertigung von grünen Windmühlen. 3500 € stehen für kleine Wahlgeschenke zur Verfügung. Das ist nicht viel. Allzu wahllos dürfen die nicht unters Volk gebracht werden.

Die gesamte FDP läßt ihr Wahlkampfmaterial in Bremen produzieren. Das ist praktisch für die Bremer Liberalen. Sie können T-Shirts, Kugelschreiber und anderes gleich selbst abholen. Die Firma, die das alles produziert, hat eine Urlaubsperre verhängt. Die Zeit drängt eben.

Urlaubsperre gibt es für Wahlhelfer natürlich nicht, aber der ein oder andere opfert seinen Urlaub, um beim Plakate kleben zu helfen. So auch bei der Bremer Linkspartei.PDS. Hier müssen die beiden Frischvermählten ersteinmal zueinander finden. Aber das gemeinsame Plakatekleben klappt schon ganz gut.

Original, Google Cache, archive.org

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