Susanne Osthoff ist frei

Die im Irak entführte Archäologin Susanne Osthoff ist frei. Das bestätigte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Osthoff sei in „sicherer Obhut“ der deutschen Botschaft in Bagdad und offensichtlich auch in guter körperlicher Verfassung.

Die 43-jährige Archäologin aus Bayern war am 25. November zusammen mit ihrem Fahrer von Unbekannten im Nordirak verschleppt worden. Die Entführer hätten angekündigt, auch den Fahrer in Freiheit zu entlassen, so Steinmeier weiter. Osthoffs Familie sei am Abend informiert worden. Weitere Einzelheiten über die Freilassung wollte Steinmeier nicht nennen. „Heute nicht“, sagte der Außenminister.

Entführer drohten mit Ermordung Osthoffs

Osthoff hatte seit Jahren in der Krisenregion Hilfsleistungen organisiert. Sie war als erste Deutsche seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein im Irak entführt worden. Die Entführer hatten in einer Videoaufzeichnung ein Ende der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak verlangt und damit gedroht, die Geisel zu töten.

Die deutschen Sicherheitsbehörden hatten sich intensiv um die Freilassung der Geiseln bemüht. Osthoffs Familie hatte mehrmals eindringlich an die Entführer appelliert, die 43-Jährige freizulassen.

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