Millionenschmiergeld bei Kriegsschiffgeschäft?

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt im Zusammenhang mit dem Verkauf von Kriegsschiffen an Südafrika gegen ein deutsches Schiffsbau-Konsortium. „Es sind Geschäftsräume in Düsseldorf, Essen, Hamburg und Kiel durchsucht worden“, teilte Unternehmenssprecher des ThyssenKrupp-Konzerns mit. Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Ermittlungen.

30 Millionen Mark Schmiergeld

Nach ARD-Informationen prüft die Staatsanwaltschaft, ob beim Verkauf von vier Korvetten an Südafrika im Jahr 1999 Schmiergelder in Höhe von 30 Millionen Mark (15,3 Millionen Euro) geflossen seien. Fahnder durchsuchten offenbar am 19. Juni Geschäftsräume bei ThyssenKrupp, MAN Ferrostahl sowie den Schiffbauern Blohm + Voss in Hamburg und Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW). Derzeit werteten Wirtschaftsstaatsanwälte, Spezialisten des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes und des Finanzamts die Akten über das Milliardengeschäft aus, berichtete das Magazin. Der damalige Thyssen-Konzern hatte das Schiffbaukonsortium angeführt.

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