Zahl der Todesopfer steigt auf über 40

Nach dem schweren U-Bahn-Unglück in der ostspanischen Stadt Valencia ist die Zahl der Todesopfer auf 41 gestiegen. 47 Personen wurden verletzt, einige von ihnen schweben noch in Lebensgefahr.

Polizei und Feuerwehr versuchten stundenlang, die in dem Wrack eingeschlossenen Opfer aus dem engen U-Bahn-Schacht zu befreien. Laut Feuerwehr wurden inzwischen sämtliche überlebenden Insassen des U-Bahnzuges in Sicherheit gebracht.

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Wie sich der Unfall ereignete, ist nicht klar. Zwei der vier Waggons waren in einem Tunnel zwischen zwei Stationen im Zentrum der Haftenstadt entgleist. Die Bahn sei möglicherweise zu schnell gefahren und dann gegen eine Wand geprallt, teilte die Stadtverwaltung mit. Rettungskräfte sagten dagegen zunächst, die Unglücksursache könne der Einsturz einer Tunnelwand gewesen sein. Diese sei auf den Zug gefallen und habe ihn zum Entgleisen gebracht. Einen Anschlag schlossen die aber Behörden aus.

Zahlreiche Pilger wegen Papstbesuchs in der Stadt

Derzeit halten sich in Valencia zahlreiche katholische Pilger auf. Papst Benedikt XVI. wird die Stadt zum Abschluss des Weltfamilientreffens am 8. und 9. Juli in Valencia besuchen. Der Vatikan teilte mit, der Papst bete für die Opfer des Unglücks.

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