Verteidigungsminister Jung besucht Wiederaufbauteams

Verteidigungsminster Franz Josef Jung ist in Afghanistan eingetroffen. Er besucht erstmals die Wiederaufbauteams im Norden des Landes. Vor sechs Wochen war der Einsatzschwerpunkt der Bundeswehr von der Hauptstadt Kabul nach Masar-i-Scharif in Nordafghanistan verlegt worden.

Minister informiert sich über die Arbeit in Afghanistan

Jung wird die Region zwei Tage besuchen um sich ein genaues Bild über die aktuelle Lage zu machen. Er will mit einigen Soldaten sprechen, um sich über ihre Arbeit im Rahmen der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (Isaf) zu informieren. Am Morgen besuchte er Faisabad wo ungefähr 250 Soldaten stationiert sind. Danach reiste er weiter nach Kundus, um sich dort mit einigen der 370 stationierten Bundeswehrsoldaten zu treffen. Morgen wird er in Masar-i-Scharif erwartet. Insgesamt sind rund 2200 Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan stationiert.

Anschläge auf deutsche Soldaten

Die Truppen, die sich im Rahmen des Nato-geführten Militäreinsatzes im Land aufhalten, sind in den vergangenen Wochen des öfteren Opfer von Anschlägen geworden. Die Sicherheitslage im Norden Afghanistans war seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001 noch nie so schlecht wie derzeit. Fünf deutsche Soldaten wurden in den vergangenen Wochen bei Attentaten verletzt.

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