„Nur der Libanon kann verhandeln“

Israels stellvertretender Ministerpräsident Schimon Peres hat Verhandlungen seines Landes mit der radikal-islamischen Hisbollah abgelehnt. Nur der Libanon selbst könne mit der Hisbollah verhandeln. In der ARD-Sendung „Sabine Christiansen“ sagte Peres, die israelischen Angriffe gälten nicht dem Libanon, sondern ausschließlich der Hisbollah. „Wir würden niemals den Libanon angreifen“, betonte er.

Er beschuldigte den Iran, die Hisbollah mit 100 Millionen Dollar pro Jahr zu finanzieren. „Sie sind ein verlängerter Arm terroristischer Kreise aus der iranischen Politik, sie sind ihre Fremdenlegion sozusagen“, sagte Peres weiter.

Den Einsatz einer internationalen Friedenstruppe zur Lösung des Konflikts sieht Peres sehr skeptisch. „Wir glauben, dass wir uns selbst verteidigen müssen, wir bitten niemanden darum, unser Leben zu verteidigen“, sagte der Politiker. Eine internationale Friedenstruppe mache nur Sinn, wenn diese auch die Möglichkeit habe, die Hisbollah zu entwaffnen.

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