Mehr als 1000 Tote nach Schlammlawine befürchtet

Die Schlammlawine auf den Philippinen hat nach neuen offiziellen Angaben mindestens 450 Todesopfer gefordert. Weitere 599 Menschen würden am Fuße des Vulkans Mayon südlich der Hauptstadt Manila noch vermisst, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Manila mit. Es besteht nach Ansicht der Rettungskräfte nur noch wenig Hoffnung, sie lebend zu retten.

Drei Tage nach dem Durchzug des Taifuns „Durian“, der die Schlammlawine ausgelöst hatte, liegen noch immer unzählige Häuser am Mayon unter einer meterdicken Schlammschicht. Das Militär brachte mit Flugzeugen Lebensmittel und Decken in die Region. Aus dem Ausland trafen nach Angaben des Roten Kreuzes erste Hilfslieferungen ein. Die Präsidentin der Philippinen, Gloria Macapagal Arroyo, hatte am Sonntag den Katastrophenzustand ausgerufen und eine Nothilfe von 15 Millionen Euro angekündigt.

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„Durian“ nimmt inzwischen Kurs auf Vietnam. Die Behörden dort brachten zehntausende Menschen in Sicherheit. Der Taifun soll nach Angaben von Meteorologen am späten Abend (Ortszeit) auf die südliche Küste Vietnams treffen, wo auch Touristenzentren betroffen wären.

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