Ex-Terrorist nennt Namen der angeblichen Schützen

Vorgestern war es genau 30 Jahre her: Der damalige Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer wurde von der RAF entführt und sechs Wochen später ermordet. Wer die tödlichen Schüsse abgab, haben die Terroristen nie preisgegeben. Bei der Recherche für die ARD-Dokumentation „Die RAF“ hat einer der damals Beteiligten sein Schweigen gebrochen.

Der ehemalige RAF-Terrorist Peter Jürgen Boock nannte die Namen der angeblichen Schützen. „Es waren zwei Kommandomitglieder, Rolf Heißler und Stefan Wisniewski“, sagte Boock. Erkenntnisse aus dem Obduktionsprotokoll stützen die Aussage Boocks. Danach war Schleyer zwischen dem 18. Oktober mittags und dem 19. Oktober 1977 morgens mit drei Schüssen aus nur einer Waffe ermordet worden. Allerdings hatten unterschiedliche Schusswinkel auf zwei verschiedene Täter hingedeutet.

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Den ersten Teil der Dokumentation „Die RAF“ sehen Sie am Sonntag um 21.45 Uhr im Ersten.

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