Deutsche Autos bekommen Bestnoten

Autos aus Deutschland haben laut der ADAC-Pannenstatistik die Konkurrenz aus Japan in Sachen Zuverlässigkeit klar abgehängt. Nachdem die japanischen Hersteller jahrelang besser abschnitten, hätten deutsche Autos den Rückstand mehr als aufgeholt, teilte der ADAC mit. „Die deutschen Unternehmen haben mit Qualitätsoffensiven auf die zum Teil herbe Kritik an der Zuverlässigkeit ihrer Produkte geantwortet“, urteilt der Automobilclub.

Erster bis vierter Platz an deutsche Modelle

Den Preis für die beste Qualität beim ADAC-Preis „Gelber Engel“, der am 17. Januar verliehen wird, gehe an den BMW Geländewagen X3. Auch auf den Plätzen zwei bis vier landeten mit dem Audi A2, BMW 1er und BMW Mini nur Autos aus Deutschland. Ermittelt werden die Preisträger aus den Ergebnissen der ADAC-Pannenstatistik und einer Studie zur Kundenzufriedenheit. Laut ADAC-Experten sei der Qualitätssprung eine Begleiterscheinung von Effizienzsteigerungen in den deutschen Fabriken.

Japanische Hersteller stürzen ab

Abgerutscht sei dagegen der Hersteller Toyota. Die japanische Marke war lange weltweit das Vorbild an Zuverlässigkeit und in den vergangenen Jahren mehrfach Spitzenreiter der ADAC-Erhebungen. Nun komme kein einziges Toyota-Fahrzeug mehr unter die ersten Zehn in der Rangliste „Gelber Engel“.

Die japanischen Hersteller konnten mit dem Mazda 3 (Rang 5) und dem Mitsubishi Space Star (10) nur zwei Autos unter den ersten Zehn platzieren. Bisher hätten sich in der Kategorie Qualität in jedem Jahr mindestens fünf Kandidaten aus Japan unter den besten zehn behaupten können. 2005 waren es sogar neun Fahrzeuge aus Fernost.

Original, Google Cache, archive.org

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