Die „Mona Lisa“ ist wieder frei

Drei Tage nach der Havarie der „Mona Lisa“ ist das Kreuzfahrtschiff wieder fahrbereit. Mit Hilfe von vier Schleppern sei es am frühen Nachmittag gelungen, das vor der lettischen Ostseeküste gestrandete Schiff in tiefere Gewässer zu ziehen, teilte der Reiseveranstalter Lord Nelson Seereisen aus Erkelenz (Nordrhein-Westfalen) mit.

Die gut 200 Meter lange „Mona Lisa“ mit rund 650 deutschen Passagieren und 330 Besatzungsmitgliedern an Bord war am Sonntag nach einem Manövrierfehler auf eine Sandbank aufgelaufen. Größere Schäden entstanden dabei aber nicht. Am Montag wurde sie evakuiert.

Das Schiff befand sich auf dem Weg von der polnischen Hafenstadt Danzig in die estnische Hauptstadt Tallinn und sollte in Riga einen Zwischenstopp einlegen. Die Kreuzfahrtreise sollte eigentlich zehn Tage dauern und von Kiel über Riga, Tallinn und St. Petersburg nach Helsinki führen. Das in den 60-er Jahren gebaute Schiff gehört der deutschen Reederei Lord Nelson Seereisen und fährt unter der Flagge der Bahamas.

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