Offizielle Opferzahl steigt auf mehr als 51.000 Tote

Die Zahl der Todesopfer in Folge des Erdbebens in Südwestchina ist nach offiziellen Angaben auf genau 51.151 gestiegen. Das berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Mehr als 288.000 Menschen seien bei der Katastrophe verletzt worden. Etwa 30.000 Menschen würden vermisst, 5,2 Millionen seien obdachlos.

3,3 Millionen Zelte benötigt

Die chinesische Regierung hat die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, Zelte zu spenden. „Wir brauchen mehr als 3,3 Millionen Notunterkünfte. Wir hoffen, dass die internationale Gemeinschaft Zelte zur Priorität ihrer Hilfe macht“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.

Die weltweiten Spenden aus dem Ausland und aus China erreichten bislang umgerechnet zwei Milliarden Euro, berichtete Xinhua. 173 Millionen Euro seien bisher im Erdbebengebiet angekommen. Die chinesische Regierung in Peking habe selbst rund 1,27 Milliarden Euro für die Erdbebenhilfe bereitgestellt.

Weiteres Nachbeben

Vor eineinhalb Wochen hatte ein Erdbeben der Stärke 7,9 die Provinz Sichuan erschüttert. Nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS gab es in der Region heute ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,5.

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