Bundesgartenschau beschert Schwerin Gewinne

Nach 172 Tagen ist die Bundesgartenschau in Schwerin zu Ende gegangen. Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin kann sich freuen: Zur BUGA kamen 1,86 Millionen Besucher, rund 60.000 mehr als erwartet. Mit dieser positiven Bilanz erwartet Schwerin einen Gewinn, über dessen Verwendung im nächsten Frühjahr entschieden werden soll.

Bei der Abschlussveranstaltung wurde die BUGA-Fahne an Koblenz übergeben, wo 2011 die nächste Bundesgartenschau stattfindet. Nach Angaben des BUGA-Sprechers Gert Steinhagen besuchten am letzten Tag noch einmal etwa 10.000 Besucher das 55 Hektar große Gelände der Sieben-Seen-Stadt.

Die 30. Bundesgartenschau mit dem Motto „Sieben Gärten mittendrin“ war rund um das Schweriner Schloss angelegt worden. Sie war flächenmäßig eine der kleinsten Gartenschauen in der Geschichte der Blumenmesse. Herzstück und besonderer Beliebtheit erfreute sich der restaurierte historische Schlossgarten. Direkt daneben ließen die BUGA-Planer einen 4,5 Hektar großen „Garten des 21. Jahrhunderts“ auf einer Betonplattform über der Wasserfläche des Burgsees anlegen. Das hügelige Areal soll als öffentlicher Park erhalten bleiben.

Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hat die BUGA rund 350 Millionen Euro private und öffentliche Investitionen ausgelöst. Vom Besucherzustrom profitierten auch Einzelhandel, Hotels und Gaststätten. Sie konnten zweistellige Zuwachsraten verzeichnen. Zudem gingen die Veranstalter bereits vor dem offiziellen Abschluss davon aus, dass die Schau der Landeshauptstadt einen Imagegewinn über die Landesgrenzen hinweg gebracht hat. Dem Großereignis war eine zehnjährige Vorbereitungszeit vorausgegangen.

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