Opel arbeitet sich aus dem Tal heraus

Logo des Autoherstellers Opel auf einem Kühler
Wieder gefragt: Autos der Marke Opel

Der Autobauer Opel hat im ersten Halbjahr in Europa deutlich mehr Autos ausgeliefert als vor einem Jahr. Die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen der beiden Schwestermarken Opel und Vauxhall seien von Januar bis Juni um 8,2 Prozent auf knapp 660.000 Fahrzeuge gestiegen, teilte die Tochter des US-Konzerns General Motors mit.

Der Marktanteil kletterte leicht auf 6,4 Prozent – im Vorjahr waren es 6,2 Prozent gewesen. Im Juni habe Opel mit 6,8 Prozent den bislang höchsten Marktanteil in Europa in diesem Jahr erreicht. In Deutschland verkaufte der Konzern 131.00 Autos und erreichte einen Marktanteil von 8,1 Prozent.

Top Ten der absatzstärksten Automarken in Deutschland
Marke Absatz Marktanteil in %
1. Volkswagen 354.000 21,8
2. BMW (mit Mini) 150.000 9,2
3. Mercedes 138.000 8,5
4. Opel 131.000 8,1
5. Audi 125.000 7,7
6. Ford 118.000 7,2
7. Renault (mit Dacia) 81.000 5
8. Skoda 75.000 4,6
9. Fiat 45.300 2,8
10. Hyundai 45.000 2,8
im 1. Halbjahr 2011 Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

Sonderschichten und verkürzte Ferien für die Opelaner

Wegen der hohen Nachfrage fährt Opel seit Monaten Sonderschichten. Im Stammwerk in Rüsselsheim, wo der Mittelklassewagen Insignia vom Band rollt, wurden die Werksferien verkürzt. Aufgrund der guten Auftragslage beim Golf-Konkurrenten Astra sowie beim Insignia erhöhte Opel zudem das Ziel für die Produktion von Dieselmotoren in Kaiserslautern um 70.000 Einheiten auf 250.000 im Jahr.

Nach dem Abschluss der Sanierung strebt Opel 2011 erstmals seit Jahren schwarze Zahlen an. Ab dem nächsten Jahr will die GM-Tochter Gewinne bei der Konzernmutter in Detroit abliefern. Die hatte sich zuletzt zufrieden mit den Fortschritten bei dem Rüsselsheimer Traditionsunternehmen gezeigt.

Original, Google Cache, archive.org

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