„Atlantis“ zur letzten Reise ins All gestartet

Als letzter Spaceshuttle ist die Raumfähre „Atlantis“ ins Weltall gestartet. Der Orbiter hob bei dunklen Wolken am Himmel mit leichter Verspätung um 17.29 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab. Kurz vor dem geplanten Start um 17.26 war der Countdown aus technischen Gründen für wenige Minuten unterbrochen worden.

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  • Hanni Hüsch (ARD) mit Informationen zum letzten US-Space-Shuttle-Flug
  • Länge: 0:01:03
  • Datum: 2011-07-08T17:46:00.000+02:00

Ende der bemannten Raumfahrt in den USA

Die zwölftägige Mission zur Internationalen Raumstation ISS beendet vorerst die Ära der bemannten Raumfahrt in den USA. Der Starttermin stand bis zuletzt wegen des Regenwetters infrage, pünktlich zum Abflug jedoch klarte der Himmel ausreichend auf. Ziel der 135. und abschließenden Shuttle-Mission ist es, einen Jahresvorrat von mehr als 3,8 Tonnen an Proviant, Ausrüstung und Ersatzteilen zur ISS zu bringen. Zudem plant die vierköpfige Crew um Kommandant Chris Ferguson einige Experimente.


Warten auf den Start: Die „Atlantis“ auf der Startrampe…


…und nach erfolgter Zündung auf dem letzten Flug ins Weltall.

Nach der für den 20. Juli geplanten „Atlantis“-Rückkehr werden die USA für bislang unabsehbare Zeit keine Fluggeräte mehr haben, um ihre die Astronauten ins All zu bringen.

Original, Google Cache, archive.org

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