Steigende Arbeitslosigkeit bringt Obama in Bedrängnis

In den USA ist die Arbeitslosenquote im Juni weiter gestiegen – auf 9,2 Prozent. Noch im Vormonat waren es 9,1 Prozent. Nach wie vor entstehen nicht genügend neue Jobs, um die Menschen von der Straße zu holen: So wurden im Juni außerhalb der Landwirtschaft lediglich 18.000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Das ist wesentlich weniger als erwartet, Experten hatten mit 80.000 bis 120.000 neuen Stellen gerechnet.

In den USA sind derzeit 14,1 Millionen Menschen ohne Arbeit. Das Problem der Arbeitslosen gilt als Hauptschwierigkeit von US-Präsident Barack Obama – es dürfte auch zum Hauptthema der Präsidentenwahl im nächsten Jahr werden.

Viele junge Menschen vergeblich auf Jobsuche

Am stärksten sind junge Leute von der Arbeitslosigkeit betroffen (24,5 Prozent). Tatsächlich entwickelt sich die Beschäftigung immer schlechter. So wurden in den Monaten April und Mai immerhin noch 242.000 Stellen geschaffen. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist entscheidend für die Konsumausgaben, die wiederum rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA ausmachen.

Märkte reagieren schockiert

Die ersten Reaktionen der Finanzmärkte auf die neue Hiobsbotschaft fiel entsprechen heftig aus: Die Aktien reagierten mit deutlichen Kursabschlägen.

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