Starkregen und Sturmböen statt lauem Sommer

Orkanartige Sturmböen und heftige Niederschläge haben in Niederbayern enorme Schäden angerichtet. Nach Angaben der Polizei gingen am Mittwochabend innerhalb von drei Stunden etwa 600 Notrufe ein. Ein Großteil der Einsätze betraf vollgelaufene Keller und Verkehrsbehinderungen wegen umgestürzter Bäume oder heruntergefallener Äste. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von 300.000 Euro.

Dunkle Wolken über Bayern
Extrem wechselhaft mit örtlichem Starkregen, Gewittern und kräftigem Wind zeigte sich das Wetter in Bayern.

In Aholming im Landkreis Deggendorf knickten durch den Sturm mehrere Strommasten um. Haushalte in den umliegenden Gemeinden waren ohne Strom.

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Auf der Autobahn 92 bei Plattling warf eine starke Windböe einen Lkw um. Das Fahrzeug blockierte die rechte Fahrspur, wodurch es für mehrere Stunden in Richtung München zu Verkehrsbehinderungen kam. Auch im Zugverkehr kam es durch das Unwetter zu Beeinträchtigungen.

Weitere Informationen beim BR.

Die Feuerwehr rettete in Schleswig-Holstein neun Jugendliche, die bei einer Kanutour auf dem Kellersee in Malente gekentert waren. Zwei der 14 Jahre alten Schüler aus der Nähe von Bochum mussten im Krankenhaus intensivmedizinisch betreut werden. Neun der 27 Kinder einer Schulklasse seien bei Böen der Stärke acht bis neun ins Wasser gefallen. Die Feuerwehr rettete sie mit einem Schlauchboot.

Weitere Informationen beim NDR.

Auch in Sachsen-Anhalt tobte in der Nacht ein Unwetter. Starker Regen überflutete Straßen. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurde wegen des starken Regens eine Straße in Dessau-Roßlau unterspült. Die Fahrbahn habe sich um etwa zwei Meter abgesenkt und sei vorerst gesperrt. Auch im Süden Sachsen-Anhalts sorgten die Wassermassen für Probleme.

Weitere Informationen beim MDR.

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