EU-Kommission genehmigt Rettungshilfen für HRE

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Die Umstruktierung der HRE ist nach Ansicht der EU-Kommission der richtige Weg zur Rettung der Bank.

Die EU-Kommission hat die Rettungshilfen von 175 Milliarden Euro für die marode Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) unter Auflagen genehmigt. „Mit dem heutigen Beschluss findet einer der bedeutendsten Beihilfefälle der Finanzkrise mit einer konstruktiven Lösung seinen Abschluss“, sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia in Brüssel. Der Umstrukturierungsplan für die HRE gewährleiste die dauerhafte Bestandsfähigkeit der Nachfolgebank pbb Deutsche Pfandbriefbank. Die durch die Staatshilfen entstehenden Wettbewerbsverzerrungen seien nur geringfügig.

Beihilfen in Milliardenhöhe vom Bund

Für die HRE war die größte Rettungsaktion in der Finanzkrise notwendig geworden. Der inzwischen verstaatlichte Konzern musste mit einer Kapitalzufuhr von mehr als zehn Milliarden Euro und 145 Milliarden Euro Garantien sowie 20 Milliarden Euro Hilfe zur Auslagerung fauler Wertpapiere vor der Pleite bewahrt werden. Die schlimmsten Risiken wurden in eine sogenannte Bad Bank ausgegliedert, die Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement.

Die Bilanzsumme der Nachfolgebank pbb müsse nun auf 15 Prozent der ursprünglichen Bilanzsumme der HRE von 2008 schrumpfen, so die Auflage der EU. Dieser Vorgang ist aber bereits weitgehend abgeschlossen.

Original, Google Cache, archive.org

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