Viele Tote bei Razzien in Homs

Bei Razzien der syrischen Armee in der Widerstandshochburg Homs und Umgebung sind nach Angaben von Oppositionellen 13 Menschen getötet worden. Vier weitere Menschen seien ums Leben gekommen, als Sicherheitskräfte in Zivil von Dächern auf einen Trauerzug schossen. Augenzeugen berichteten von Hubschraubern, die am frühen Morgen über Wohnvierteln kreisten, und von Salven aus Maschinengewehren.

In Homs seien zehn, in dem Ort Al-Kusair an der Grenze zum Libanon drei Menschen getötet worden, teilte die Organisation Lokales Koordinationskomitee Syrien mit. Truppenaufgebote mit Panzern hätten die Grenze zum Libanon abgeriegelt, um Fluchtwege ins Nachbarland abzuschneiden, teilten wiederum syrische Aktivisten im Libanon mit. Zuvor waren Dutzende syrische Familien über den Grenzübergang Wadi Chalid in den Libanon geflohen. Diese Stelle hatten schon früher tausende Syrer genutzt, um sich vor der Gewalt der syrischen Sicherheitskräfte zu retten.

Die Stadt Homs gilt als eine der Hochburgen der Proteste gegen das Regime von Präsident Baschar al Assad. Die Regimegegner schätzen die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Massendemonstrationen im März dieses Jahres auf mindestens 2000.

Anmerkung der Redaktion

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