Starkregen setzt Straßen unter Wasser

Gewitter mit Hagel und starkem Regen sind über Bayern gezogen. Bäume wurden entwurzelt, Straßen überschwemmt, Keller mussten ausgepumpt werden. Größere Schäden gab es ersten Angaben zufolge nicht. Bei Kempten war die Landschaft vorübergehend mit Hagelkörnern bedeckt.

Auch über München zog ein heftiges Gewitter mit Starkregen hinweg. Die Feuerwehr musste wegen umgestürzter Bäume, überlaufender Gullys und in Gebäude eindringendes Wasser ausrücken. Im Stadtteil Lochhausen fiel kurzzeitig der Strom aus.

Überflutete Straße
Viele Unterführungen standen unter Wasser – wie hier in Nürnberg.

Eine überflutete Autobahn in Oberfranken
Die A73 musste teilweise gesperrt werden.

100 Liter Regen binnen zwölf Stunden

In manchen Teilen Mittelfrankens fielen binnen zwölf Stunden bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist mehr als dort normalerweise im gesamten Monat Juli fällt. Die Autobahn 73 Nürnberg-Bamberg musste wegen Überflutung teilweise gesperrt werden.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Hochwasser an Bächen und Flüssen sowie vor Überflutungen und Erdrutschen. Die Meteorologen erwarten bis zum Abend Regenmengen bis zu 70 Liter pro Quadratmeter. Mehr dazu lesen Sie bei br-online.

Dauerregen auch in Sachsen, Thüringen und Brandenburg

Verursacher der ergiebigen Regenschauer ist das Tief „Otto“, das sich mittlerweile in Richtung Sachsen, Thüringen und Brandenburg weiterbewegte. In diesen drei Bundesländern erwarten die Meteorologen bis zum Freitagmorgen gebietsweise bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter. Auch hier sei mit Hochwasser, Erdrutschen und überfluteten Straßen zu rechnen. Mehr dazu lesen Sie beim mdr.

Leute gehen mit einem Schirm geschützt bei Dauerregen über die Brühlsche Terrasse in Dresden
Nichts geht mehr ohne Schirm auf der Brühlschen Terrasse in Dresden.

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