Bulgarien will den Euro doch noch nicht

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Bulgarien schiebt seinen Eintritt in die Euro-Zone wegen der Schuldenkrise bis auf weiteres auf. Man werde nicht im Herbst mit den Vorgesprächen beginnen, sagte Finanzminister Simon Djankow der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gespräche seien aufgeschoben, „bis das Gesamtbild in der Euro-Zone klarer wird“.

Bulgarien wolle vor einem Beitritt wissen, „welche Chancen damit verbunden sind und welche Lasten“, sagte Djankow weiter. „Die Krise in Griechenland und anderen Staaten hat uns vorsichtig gemacht gegenüber dem Klub und den Folgen, die eine Zugehörigkeit hat.“

Djankow hatte den Auftakt des Beitrittsprozesses im Februar für den Herbst angekündigt. Als ersten Schritt schließt sich ein Kandidat dem so genannten „ERM-2-Mechanismus“ an, in dem die Stabilität der lokalen Währung geprüft wird.

Original, Google Cache, archive.org

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