Mindestens 30 Tote nach heftigen Regenfällen

Überschwemmungen in Südkorea
In Seoul stehen zahlreiche Straßen unter Wasser.

Mehr als 30 Menschen sind nach heftigen Regenfällen in Südkorea bei Erdrutschen und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Im Süden von Seoul und in der etwa 100 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt gelegenen Stadt Chunchon hätten Erdmassen mindestens 29 Menschen in den Tod gerissen, sagte ein Sprecher der nationalen Notfallbehörde.

Mehrere Menschen kamen zudem im etwa 50 Kilometer südöstlich von Seoul gelegenen Ort Gonjiam ums Leben, als ein Seitenarm des Flusses Han über die Ufer trat. Zehn Menschen werden landesweit noch vermisst. Zehn Menschen werden landesweit noch vermisst.

Überschwemmte Häuser, Straßen und U-Bahnstationen

Die Regenfälle dauern seit Dienstag an. Hunderte Häuser, zahlreiche Straßen, U-Bahnstationen und Unterführungen in der Elf-Millionen-Metropole Seoul sind überschwemmt.

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Hunderte Rettungskräfte suchten nach Vermissten

In Chunchon wurden zwei Pensionen sowie andere Gebäude von den Erdmassen verschüttet. Nach Rundfunkberichten befinden sich zehn Studenten unter den Toten. Zum Zeitpunkt des Erdrutsches seien rund 75 Menschen in den Unterkünften gewesen. Die meisten von ihnen wurden im Schlaf überrascht. Hunderte Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei suchten unter den Erdmassen und Trümmern nach Opfern.

Rettungskräfte suchen in Chuncheon nach Verschütteten.
Rettungskräfte suchen in Chuncheon nach Verschütteten.

Das koreanische Wetteramt sprach nach Medienberichten von einem „Jahrhundertregen“. In Seoul und Umgebung sowie im Mittelteil und Süden des Landes sei so viel Regen gefallen wie nur ein- oder zweimal in hundert Jahren, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Wetteramt.

Original, Google Cache, archive.org

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