Tote bei Angriff auf Regierungsgebäude

Karte: Afghanistan

In der zentralafghanischen Provinz Urusgan sind bei Angriffen mehrere Menschen getötet worden. Die Behörden sprechen von mindestens 17 Toten, in einigen Berichten ist von 19 die Rede. Bei den Todesopfern handele es sich um Soldaten, Zivilisten und einen Journalisten, sagte ein Sprecher der regionalen Gesundheitsbehörde. Der getötete Journalist war Mitarbeiter der britischen BBC.

Die Angriffe in Tarin Kowt, der Hauptstadt der Provinz Urusgan, galten Behördenangaben zufolge dem Sitz des Gouverneurs, dem Hauptquartier der Polizei und dem Büro einer Sicherheitsfirma. Drei Selbstmordattentäter zündeten demnach fast zeitgleich drei in Autos versteckte Bomben. Nach den Explosionen entwickelte sich ein stundenlanges Feuergefecht zwischen Aufständischen und Sicherheitskräften.

GIZ arbeitet in Tarin Kowt

Deutsche und internationale Helfer in Tarin Kowt wurden vor den schweren Gefechten in Sicherheit gebracht. Aus Sicherheitskreisen hieß es, „eine größere Zahl“ von Mitarbeitern der staatlichen deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) seien dort tätig. Die genaue Zahl war zunächst unbekannt. Die GIZ baut in der Provinz Urusgan unter anderem eine Straße und berät afghanische Regierungsinstitutionen.

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