Hunderttausende fliehen vor Taifun

Schiffe im chinesischen Hafen von Zhoushan
Wegen der befürchteten meterhohen Wellen wurden Tausende Schiffe in die Häfen zurückgerufen.

China bereitet sich auf den herannahenden Taifun „Muifa“ vor. An der Ostküste wurden mehr als 280.000 Menschen in Sicherheit gebraucht. Tausende Schiffe wurden in die Häfen zurückgerufen. Fluggesellschaften strichen mehr als 200 geplante Verbindungen.

Meteorologen erwarten, dass „Muifa“ spätestens zu Wochenbeginn auf die Küste trifft – voraussichtlich in der Provinz Zhejiang oder in der Provinz Jiangsu. Anschließend wird der Taifun voraussichtlich in Richtung der Wirtschaftsmetropole Schanghai ziehen. Unklar sei allerdings, ob die Stadt direkt von dem Sturm getroffen werde, berichtete die Tageszeitung „Shanghai Daily“. Auf ihrer Website forderte die Stadtverwaltung die Bewohner auf, die Häuser nur im äußersten Notfall zu verlassen. „Muifa“ sei womöglich der schwerste Sturm, der Schanghai seit dem Taifun „Matsa“ treffe. Durch „Matsa“ waren 2005 in China 19 Menschen gestorben. Zudem waren schwere Sachschäden entstanden.

Die derzeitigen Windgeschwindigkeit des Taifuns „Muifa“ von bis zu 160 Kilometern pro Stunde könnte sich bis dahin zum Erreichen Schanghais noch erhöhen. Die Schifffahrtsbehörden warnten vor bis zu elf Meter hohen Wellen auf dem Ostchinesischen Meer.

Original, Google Cache, archive.org

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