Fehlerhafte Software führt zu Mahnverfahren

Bei der Datenerfassung für die Volksbefragung gibt es offenbar Software-Probleme. Etliche derjenigen Bürger, die ihre Daten bereits per Internet übermittelt hatten, erhielten Mahnungen. Einigen wurden Zwangsgelder von 300 Euro und mehr angedroht. Betroffen sind bis zu fünf Prozent aller Befragten.

Der Präsident des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt, Manfred Scherschinski, sagte der „Mitteldeutschen Zeitung“, sowohl die Software für die Haushaltsbefragungen als auch die Software für die Erhebung unter Grundstückseigentümern seien fehlerhaft und stürzten häufig ab. Davon betroffenen sind dem Blatt zufolge auch Statistikämter und Erfassungsstellen. Übers Internet eingetragene Daten sollen nicht oder nicht korrekt übermittelt werden. Zudem klagten Mitarbeiter der Gemeindeverwaltungen über langsame Internetverbindungen. Auch dies führe zu Problemen bei der Erfassung der Daten.

Seit Mai dieses Jahres läuft die erste gemeinsame Volkszählung der Europäischen Union, der Zensus 2011. Ergebnisse sollen bis November 2012 veröffentlicht werden.

Original, Google Cache, archive.org

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter tagesschau.de abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.