EZB kaufte Staatsanleihen für 22 Milliarden Euro

Das Euro-Zeichen vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main
Das EZB-Programm zum Anleiehenkauf ist heftig umstritten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vergangene Woche für 22 Milliarden Euro Staatsanleihen von Euroländern gekauft. Von welchen Staaten sie Anleihen erwarb, teilte die EZB zwar nicht mit – Fachleute gehen jedoch davon aus, dass es zumeist Papiere Italiens und Spaniens waren.

Mit dem Kauf sollte der Markt für italienische und spanische Anleihen gestützt werden. Deren Zinsen sind seitdem deutlich gesunken. Die EZB hat damit Staatsanleihen im Wert von 96 Milliarden Euro in ihren Büchern stehen.

Die EZB hatte die Käufe am vorvergangenen Wochenende beschlossen. Sie startete ihr Anleihekaufprogramm im Mai 2010 auf dem ersten Höhepunkt der Griechenland-Krise. Bis März dieses Jahres kaufte sie Papiere von Griechenland, Irland und Portugal. Seitdem pausierte sie insgesamt 18 Wochen lang.

Das Anleihekaufprogramm ist heftig umstritten. Unter anderem gehört die Bundesbank zu den Gegnern.

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