Keine Überlebenden nach Flugzeugabsturz in Kamerun

Den Absturz des kenianischen Passagierflugzeugs in Kamerun hat keiner der 114 Insassen überlebt. Dies habe die eingehende Untersuchung der Absturzstelle in einem dichten Mangrovensumpf südöstlich der Küstenstadt Douala ergeben, teilte ein Beauftragter der Regierung mit.

Unglücksstelle nur schwer zugänglich

Das Wrack der Boeing 737-800, die seit Samstagmittag als vermisst galt, war erst am späten Sonntagabend in einem Mangrovensumpf am Rand der Küstenstadt Douala entdeckt worden. Da wegen des sumpfigen Terrains keine Fahrzeuge an die Absturzstelle gelangen können, kommen die Bergungsarbeiten nur langsam in Gang. Zusätzlich erschwert werden sie durch pausenlosen Regen.

Ziel des Passagierflugzeugs war die kenianische Hauptstadt Nairobi. Ein letzter Funkspruch sei kurz nach dem Start empfangen worden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft, Titus Naikuni. Danach sei es dem Kontrollturm nicht mehr gelungen, Kontakt mit der Maschine aufzunehmen. „Wir haben noch keine Informationen über Überlebende oder Opfer“, sagte Naikuni.

Auch sieben Europäer an Bord

Unter den 105 Passagieren waren nach Angaben der Fluggesellschaft mehrheitlich Kameruner. Insgesamt waren mehr als 20 Nationalitäten vertreten, darunter auch fünf Briten, ein Schweizer und ein Schwede.

Die erst sechs Monate alte Boeing war in Abidjan in der Elfenbeinküste gestartet und in Richtung Nairobi in Kenia an der Ostküste unterwegs. In Kamerun legte die Maschine einen Zwischenstopp ein.

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